{"id":95,"date":"2018-12-28T05:42:15","date_gmt":"2018-12-28T05:42:15","guid":{"rendered":"https:\/\/landesbewerb2015.at\/?p=95"},"modified":"2018-12-04T12:19:47","modified_gmt":"2018-12-04T12:19:47","slug":"die-feuerolympiaden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/landesbewerb2015.at\/?p=95","title":{"rendered":"Die Feuerolympiaden"},"content":{"rendered":"<p><img src='https:\/\/landesbewerb2015.at\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/1-1-1.jpg' style='max-height:250px;float:left; margin:10px;'><\/p>\n<p>Alle vier Jahre finden die internationalen Wettk\u00e4mpfe des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/CTIF\">CTIF<\/a> statt. CTIF ist der Internationale Feuerwehrverband. Eingef\u00fchrt wurden diese Weltmeisterschaften, die gerne auch als Feuerolympiade bezeichnet werden, 1961. Die letzte Veranstaltung fand im Sommer 2017 statt, fast 3.000 Feuerwehrleute aus 27 L\u00e4ndern nahmen daran teil. Austragungsort war Villach im \u014dsterreichischen K\u00e4rnten.<\/p>\n<h2>Internationale Feuerwehrwettbewerbe<\/h2>\n<p>Diese Art der Wettbewerbe hat die l\u00e4ngste Tradition. Basierend auf Wettkampfvorschriften, die im Jahre 1951 in \u00d6sterreich eingef\u00fchrt wurden, fanden 1961 die ersten Wettk\u00e4mpfe in Bad Godesberg, nahe der damaligen deutschen Bundeshauptstadt Bonn, statt. Und seither entsenden die Feuerwehrverb\u00e4nde alle vier Jahre ihre aussichtsreichsten Teams, um sich im internationalen Wettkampf zu messen. Dabei sind zwei Disziplinen zu absolvieren, ein L\u00f6schangriff und ein Hindernis-Staffellauf.<\/p>\n<h3>L\u00f6schangriff<\/h3>\n<p>Eine Gruppe, bestehend aus neun Feuerwehrleuten, muss einen simulierten trockenen L\u00f6schangriff durchf\u00fchren. Die Aufgabe besteht darin, eine Schlauchleitung von der Wasserentnahmestelle bis zum simulierten Einsatzort, symbolisiert <img src='https:\/\/landesbewerb2015.at\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/1-2-1.jpg' style='max-height:250px;float:right; margin:10px;'>durch zwei Strahlrohre, aufzubauen. Jeder Mannschaft stehen dabei die gleichen Ger\u00e4te zur Verf\u00fcgung, eine Tragkraftspritze, Saug- und Druckschl\u00e4uche, Strahlrohre und weiteres Zubeh\u00f6r. Ein Kommandant koordiniert den Einsatz. Bewertet wird die Zeit, aber auch die Qualit\u00e4t der Umsetzung geht mit in die Bewertung ein.<\/p>\n<h3>Hindernis-Staffellauf<\/h3>\n<p>Insgesamt acht Teilstrecken von jeweils 50 Metern sind zu bew\u00e4ltigen, ein Strahlrohr wird als Staffelstab von L\u00e4ufer zu L\u00e4ufer \u00fcbergeben. Aber nicht alle der acht L\u00e4ufer haben die gleiche Aufgabe zu bew\u00e4ltigen: In einigen Abschnitten sind Hindernisse zu bew\u00e4ltigen. Im dritten Bahnabschnitt beispielsweise wartet ein Schwebebalken auf den L\u00e4ufer, 60 Zentimeter hoch und sechs Meter lang. F\u00fcr die Damen gibt es im vierten Abschnitt einen zweiten Schwebebalken, w\u00e4hrend die Herren im siebten Abschnitt eine 150 Zentimeter hohe Hinderniswand \u00fcberwinden m\u00fcssen. Eine acht Meter lange Kriechstrecke, bestehend aus einem Rohr mit einem Durchmesser von 70 bis 80 Zentimetern, erwartet den Schlussl\u00e4ufer oder die Schlussl\u00e4uferin im achten und letzten Abschnitt, bevor der Staffelstab dann nach insgesamt 400 Metern Laufstrecke ins Ziel gebracht werden kann. Auch hier gibt es wieder Punkt<img src='https:\/\/landesbewerb2015.at\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/1-4-1.jpg' style='max-height:250px;float:left; margin:10px;'>e von den Kampfrichtern, die zus\u00e4tzlich zur gebrauchten Zeit mit in die Wertung eingehen.<\/p>\n<h2>Internationale Feuerwehrsportwettk\u00e4mpfe<\/h2>\n<p>Ab dem Jahr 1973 wurden dann auch die internationalen Feuerwehrsportwettk\u00e4mpfe eingef\u00fchrt, bei denen es sich um ein Ereignis im Bereich des Leistungssports handelt. Die drei erstplatzierten Mannschaften, Staffeln und Einzelwettk\u00e4mpfer werden mit der internationalen Feuerwehrsportwettkampfmedaille ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Einzeldisziplinen sind der 100-Meter-Hindernislauf sowie bei den M\u00e4nnern auch der Aufstieg mit der Hakenleiter. F\u00fcr die Mannschaften gibt es den \u201eL\u00f6schangriff Nass&#8220; und eine viermal 100-Meter-Feuerwehrstafette, bei den Frauen kommt noch eine Gruppenstafette hinzu. Die Disziplinen verlangen allen Teilnehmern Ausdauer und hohe Leistungsbereitschaft sowie Schnelligkeit und Geschicklichkeit ab.<\/p>\n<h2>Internationale Jugendfeuerwehrwettbewerbe<\/h2>\n<p>F\u00fcr den Jugendbereich wurden ab 1985 auch die Jugendfeuerwehrwettbewerbe eingef\u00fchrt, die im Abstand von zwei Jahren stattfinden. Hier kann sich der Feuerwehrnachwuchs mit internationalen Mannschaften vergleichen. Nach Villach im letzten Jahr trifft man sich n\u00e4chstes Jahr in Martigny, im Schweizer Kanton Wallis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle vier Jahre finden die internationalen Wettk\u00e4mpfe des CTIF statt. CTIF ist der Internationale Feuerwehrverband. 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