{"id":17,"date":"2018-11-18T00:00:00","date_gmt":"2018-11-18T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/landesbewerb2015.at\/?p=17"},"modified":"2018-12-17T07:34:45","modified_gmt":"2018-12-17T07:34:45","slug":"die-feuerwehr-retten-loschen-bergen-schutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/landesbewerb2015.at\/?p=17","title":{"rendered":"Die Feuerwehr: Retten &#8211; L\u00f6schen &#8211; Bergen &#8211; Sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p>In \u00d6sterreich und Deutschland gibt es \u00fcberwiegend die Stationen der freiwilligen Feuerwehren. Aber die Kommunen haben auch Berufsfeuerwehren. Dazu gibt es noch die Pflicht- und Werksfeuerwehr.<\/p>\n<h2>Geschichtliches<\/h2>\n<p>Feuerwehren gibt es ungef\u00e4hr seit dem Beginn unserer Zeitrechnung. Im Jahr 21 v. Chr. wurde in Rom die erste Feuerwehr mit 600 Sklaven gegr\u00fcndet. In der eng bebauten Stadt, in der viele H\u00e4user aus Holz waren, war die Feuergefahr sehr gro\u00df und ein Feuer griff oft von dem einen Brandherd auf ganze Viertel oder Stadtgebiete \u00fcber. Aber bereits in \u00c4gypten gab es organisierte L\u00f6scheinheiten.<\/p>\n<p>Im Mittelalter warnten T\u00fcrmer und Nachtw\u00e4chter mit dem Ruf \u201eFeurio!&#8220;, wenn ein Feuer ausbrach. Die Z\u00fcnfte und Innungen waren f\u00fcr die Organisation des L\u00f6schens verantwortlich.<\/p>\n<p>In Wien wurde wahrscheinlich im Jahr 1686 die Berufsfeuerwehr gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wurde mit Eimern, Wasser und Sand gel\u00f6scht. Erst im 17. Jahrhundert wurde der Schlauch erfunden, der zun\u00e4chst aus Leder zusammengen\u00e4ht wurde. Zum Trocknen wurden diese Schl\u00e4uche in den <a href=\"https:\/\/www.hna.de\/kassel\/kreis-kassel\/heiraten-schlauchturm-beliebt-2569083.html\">Schlaucht\u00fcrmen<\/a>, die auch heute noch charakteristisch f\u00fcr \u00e4ltere Feuerwachen sind. Zun\u00e4chst wurde das Wasser durch Handpumpen bef\u00f6rdert, die Schl\u00e4uche und Pumpen wurden mit Pferden oder durch die Feuerwehrleute zum Brandort transportiert.<\/p>\n<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgte der Umstieg auf Kraftfahrzeuge und maschinenbetriebene Pumpen, beziehungsweise die Schl\u00e4uche werden an Hydranten angeschlossen.<\/p>\n<p>\u00dcber die Feuerversicherung, die in manchen Gegenden eine Pflichtversicherung war, wurde die Entwicklung der Feuerwehr vorangetrieben. 1676 wurde die Hamburger Feuerkasse gegr\u00fcndet, die damit die \u00e4lteste Versicherung der Welt ist. Die Feuerversicherungen unterst\u00fctzten die Feuerwehren bei der Anschaffung von Ger\u00e4ten oder zahlten nach Brandeins\u00e4tzen L\u00f6schpr\u00e4mien.<\/p>\n<h2>Heute<\/h2>\n<p>Retten &#8211; L\u00f6schen &#8211; Bergen &#8211; Sch\u00fctzen: Das sind die Aufgabenbereiche der heutigen Feuerwehren.<\/p>\n<p>Im deutschsprachigen Raum bezieht sich der Punkt \u201eRetten&#8220; nur auf lebendige Lebewesen.<\/p>\n<p>Da es heute immer weniger Br\u00e4nde gibt, werden unter dem Punkt \u201eL\u00f6schen&#8220; auch \u201eTechnische Hilfsleistungen&#8220; einbezogen. Damit sind Ma\u00dfnahmen gemeint, die zur Abwehr von Gefahren f\u00fcr Leben, Gesundheit oder Sachen dienen.<\/p>\n<p>Das \u201eBergen&#8220; bezieht sich auf Sachen, tote Menschen oder Tiere.<\/p>\n<p>Unter \u201eSch\u00fctzen&#8220; versteht man vorbeugende Ma\u00dfnahmen, die sowohl Brandm\u00f6glichkeiten, aber auch andere Gefahren, abwenden. Hierzu z\u00e4hlt auch die Pr\u00e4senz der Feuerwehr bei \u00f6ffentlichen Veranstaltungen oder Brandschutzerziehung. Bei Planungen von gr\u00f6\u00dferen Geb\u00e4uden wird ebenfalls die Feuerwehr hinzugezogen, ebenfalls gibt es in \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden regelm\u00e4\u00dfige Brandschutzbegehungen.<\/p>\n<h3>Schutzausr\u00fcstung<\/h3>\n<p>Zur pers\u00f6nlichen Schutzausr\u00fcstung eines Feuerwehrmanns oder eine Feuerwehrfrau geh\u00f6ren<\/p>\n<ul>\n<li>der Feuerwehrschutzanzug (Jacke und Hose)<\/li>\n<li>Feuerwehrhelm mit Nackenschutz<\/li>\n<li>Feuerwehrschutzhandschuhe<\/li>\n<li>Feuerwehrschutzschuhwerk<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Schutzausr\u00fcstungen sind f\u00fcr spezielle Eins\u00e4tze individuell f\u00fcr die betreffende Feuerwehrperson erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Daneben gibt es in \u00d6sterreich Dienstbekleidung, die nicht im Einsatz getragen werden darf, da sie keine Schutzkleidung ist. Hierzu geh\u00f6ren Eine Hose, eine Bluse oder ein Diensthemd mit Schulterspangen, mit oder ohne Krawatte zu tragen, sowie schwarze <a href=\"https:\/\/www.footway.at\/\">Schuhe<\/a> und schwarze Socken. In gr\u00fcn, blau oder sandgelb wird diese Dienstkleidung zum Beispiel bei der Jugendarbeit getragen. Bei formalen Anl\u00e4ssen ist die Dienstkleidung braun (in K\u00e4rnten blau) und die Dienstgrade sind hier angen\u00e4ht.<\/p>\n<h3>Ausbildung<\/h3>\n<p>Die Ausbildungen unterscheiden sich bei Freiwilliger und Berufsfeuerwehr.<\/p>\n<p>Die Freiwillige Feuerwehr hat Mitglieder, die hauptberuflich in anderen Berufen arbeiten und in ihrer Freizeit Feuerwehrleute sind. Deshalb ist ihre Ausbildung auch nur w\u00e4hrend ihrer Freizeit m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Berufsfeuerwehren bilden je nach Staat und Bundesland vor Ort oder in Feuerwehrschulen aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In \u00d6sterreich und Deutschland gibt es \u00fcberwiegend die Stationen der freiwilligen Feuerwehren. Aber die Kommunen haben auch Berufsfeuerwehren. 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